Herkunft, Aussehen und Character der Bengalkatze

Die Katze im Leopardenlook

Außen wild innen mild! 

Ist eine der vielen Eigenschaften welche der Bengalkatzen zugeschrieben werden. Dabei gilt es nicht zu vergessen, dass die Bengalkatzen aus einer Kreuzung von der asiatischen Leopardenkatze auch ALC genannt und der „Hauskatze“ hervorgeht. Die ALC lebt meistens in der Nähe von Gewässern der Tropischen Regenwäldern. Ebenso in Nadelwäldern, im Grasland oder im Gebirge unterhalb der Schneegrenze können die asiatischen Leopardenkatzen zuhause sein. Im Süden ist die Grundfarbe der ALC gelblich und im Norden eher grau/braun. Der Körper kann mit schwarzen Flecken übersät sein. Diese bilden bei einzelnen Unterarten mittelgroße Rosetten. Bei anderen hingegen können es kleine Tupfen sein.

Der Körperbau der ALC

Im Schnitt sind diese Katzen 3-5 kg schwer. Die Körperlänge kann von 70 – 150 cm variieren wovon 25-40 cm der Schwanz ausmacht. Der Körper ist länger, kräftiger und muskulöser als bei einer Hauskatze. Der Kopf ist klein und mit schwarzen Streifen gezeichnet. Diese verlaufen parallel von der Stirn bis hin zum muskulösen Nacken

Anerkennung der Rasse

Die Bengalen wurden erst 1991 von der TICA (Welt größte genetische Zuchtbuch zur Registrierung von Rassekatzen) zu einer anerkannten Rasse ernannt. Somit dürfen sie jetzt auch auf Ausstellungen um Titel konkurrieren.

1993 wurden die Marbled Bengalen zugelassen, ein Jahr später kamen dann die Farben Seal Lynx Point, Seal Mink Tabby, Seal Sepia Tabby hinzu.

1995 waren es mehr als 10.000 Bengalen bei der TICA registriert.

1996 hat Millwood French den ersten Bengalen mit Rosetten und einem weißen Bauch in die Linie gebracht. Diese Merkmale hat er großzügig weitervererbt.

2000 wurde Dicaprio of Starbengal ausgestellt. Er hatte so riesige Rosetten wie nie zuvor jemand. Somit kamen die großen Rosetten in Mode.

2002 der Kater Stonehenge wurde ausgestellt und hat gewonnen. Er hat den typischen breiten Nasenrücken und das gersde Profil. Diesen Look hat er an viele Nachkommen weitergegeben.

2004 wird Silver Tabby bei der TICA anerkannt.

Hybridenkatze
Wie die wilde ALC zur Bengal-Hauskatze wird

Jungtiere die aus der Kreuzung von ALC und Hauskatze hervorgeht nennt man F1. Sie sind sehr scheu und als Haus- und Familienkatze nicht geeignet. Somit wird das F1 Weibchen mit einem Bengalkater verpaart und man erhält eine F2. Für F1-F3 katzen zu halten benötigt man eine Genehmigung. Wenn die vierte Generation (F4) von der ALC erreicht ist spricht man von einer Stud Book Trdition (SBT) Bengalkatze.